Projekt „Nistkästen für den Schlossberg“ – 4b Klasse
Gemeinsam für den Vogelschutz – Nistkästen für den Schlossberg Straßburg
Im Projekt „Nistkästen für den Schlossberg“ beschäftigten sich die Schüler*innen der 4b Klasse der Volksschule Straßburg mit Naturschutz und heimischen Vogelarten. Sie planten und bauten eigene Nistkästen und hängten diese am Schlossberg sowie in ihren Gärten auf. Dabei stärkten sie ihre handwerklichen Fähigkeiten und erlebten die Bedeutung von Teamarbeit für den Umweltschutz.
Am Anfang stand eine genaue Planung. Die einzelnen Holzteile wurden genau gemessen und die Kinder erstellten eine detaillierte Materialliste für 30 Nistkästen. Nach dem Zuschneiden der Bretter durch einen engagierten Elternteil begann die Feinarbeit: Sämtliche Holzteile wurden sowohl von Hand als auch mit einer Schleifmaschine geschliffen. Dabei war Geduld gefragt, denn jede Kante sollte glatt und splitterfrei sein, um den Vögeln einen sicheren Nistplatz zu bieten.
Beim Zusammenbau der Nistkästen erhielten die Schüler*innen wertvolle Hilfe von Peter Wernig und Anton Kraßnitzer (Forstarbeiter beim Bistum Gurk). Mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen unterstützten sie tatkräftig beim Zusammennageln der einzelnen Teile.
Ein besonderes Highlight war die individuelle Gestaltung der Nistkästen. Am Computer wurde zunächst der Vorname jedes einzelnen Kindes gestaltet. So entstanden verschiedene Schriftarten, die anschließend mithilfe eines Brennstabs auf die Nistkästen übertragen wurden. So erhielt jeder Nistkasten eine persönliche Note und wurde zu einem echten Unikat.
Der Höhepunkt des Projekts war das gemeinsame Aufhängen der Nistkästen am Schlossberg. Nach Absprache mit dem Bürgermeister und mit Unterstützung des Försters Georg Geyer vom Bistums Gurk sowie des erfahrenen Jägers Horst Rauter wurden die Nistkästen an geeigneten Stellen am gesamten Schlossberg angebracht. Für Frau Dir. Ines Isopp-Erian war das Projekt ein voller Erfolg: „Der Förster erzählte viel Interessantes über die heimischen Vögel und ihre Lebensräume. Es war für uns alle – auch durch die kindgerechte pädagogische Aufbereitung – ein lehrreicher und spannender Vormittag in der Natur.“ Für richtig beantwortete Wissensfragen durften sich die Kinder sogar über kleine Preise freuen, wie z.B. Federn oder ein Rehgeweih – eine besondere Erinnerung an diesen erlebnisreichen Tag. Bürgermeister Franz Pirolt sorgte für eine Jause, die die Schüler*innen und ihre Helfer nach getaner Arbeit gemeinsam genossen.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Säge Hirt für das gesponserte Holz, den unterstützenden Eltern, den Forstarbeitern, dem Jäger und dem Förster sowie dem Bürgermeister für die engagierte Zusammenarbeit.
Durch dieses Projekt entstanden nicht nur 30 neue Nistplätze für Vögel, sondern auch wertvolle Erfahrungen, die den Schüler*innen noch lange in Erinnerung bleiben werden.































